Presse
06.07.2011
Verabschiedung Theodor Nusser
Langenau. Über 33 Jahre stand Theodor Nusser als Geschäftsführer an der Spitze des Verwaltungsverbands Langenau. Am Mittwoch wurde er in den Ruhestand verabschiedet. Kollegen, Freunde, Wegbegleiter würdigten ihn.Nach mehr als 33 Jahren an der Spitze des Verwaltungsverbands Langenau beginnt für Theodor Nusser ein neuer Lebensabschnitt: Zum 1. Juli übergibt der langjährige Geschäftsführer und Mann der ersten Stunde das Zepter an seinen Nachfolger Hermann Schmid. Zur offiziellen Verabschiedung am Mittwoch kamen Kollegen, Freunde und Wegbegleiter aus mehreren Jahrzehnten Kommunalpolitik in die Stadthalle. Sie alle hoben die Bedeutung Nussers für den Verwaltungsverband hervor und ehrten ihn für sein Lebenswerk.
"Theodor Nusser hat aus dem Verwaltungsverband Langenau eine kommunale Erfolgsgeschichte gemacht", sagte Landrat Heinz Seiffert. Über drei Jahrzehnte habe er den Verband geprägt wie kein anderer, sei "Gesicht, Impulsgeber und Motor" dieser in der Verwaltungsreform Anfang der 1970er Jahre geborenen Einrichtung gewesen. Mit Erfolg habe sich Nusser in all diesen Jahren für die Selbstständigkeit der kleinen Kommunen in der Umgebung von Langenau stark gemacht. Es sei eine Struktur entstanden, die bis heute Modellcharakter habe. Nussers Spitzname - "der kleine Landrat" - sei weniger als Bezug auf dessen Körpergröße, sondern vielmehr als Zeichen des Respekts vor dessen Kompetenz zu verstehen.
Am 1. Januar 1973 begann Theodor Nusser seinen Dienst als stellvertretender Geschäftsführer beim damals neu gegründeten Verwaltungsverband Langenau. Nur gut fünf Jahre später, nach dem Tod seines Vorgängers Anton Egetenmeyer, übernahm er am 24. April 1978 das Amt des Geschäftsführers. In diesen mehr als 33 Jahren bis heute habe er viel bewegt, war in unzähligen politischen und gemeinnützigen Gremien, Verbänden und Organisationen aktiv. "Das zeigt, wie vielseitig interessiert und wie gut vernetzt Sie sind", sagte der Langenauer Bürgermeister Wolfgang Mangold in seiner Funktion als Verbandsvorsitzender. Nussers Fleiß und sein Ideenreichtum habe wesentlich zur hervorragenden Entwicklung des Verwaltungsraums und seiner Mitgliedsgemeinden beigetragen. In Nussers Amtszeit fielen unter anderem die Gründung der Verbandsmusikschule, die Einführung der Schulsozialarbeit, die Einrichtung einer Kfz-Zulassungsstelle in Langenau und der zukunftsweisende Umbau mit Erweiterung der Verbandsschulen auf der Reutte zur teils gebundenen Ganztagesschule mit Werkrealschule; aber auch die Einrichtung des Mehrgenerationenhauses und der Internet-Breitbandausbau. Robert Wiedemann, der Vizepräsident des Gemeindetags Baden-Württemberg, verlieh Nusser für seine Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung die Freiherr-von-Stein-Medaille.
Nusser selbst gab die Lobesworte weiter an Kollegen und Mitarbeiter: "Vielen herzlichen Dank für alles." Seinem Nachfolger Hermann Schmid wünschte er viel Erfolg. Der 48-Jährige, der das Gebäudemanagement der Stadt Giengen verantwortete, hat heute seinen ersten Arbeitstag. "Ich freue mich darauf."
Quelle:
SWP vom 1. Juli 2011
12.04.2011
Langenau. Hermann Schmid wird am 1. Juli die Nachfolge von Theodor Nusser als Geschäftsführer des Verwaltungsverbands Langenau antreten.
Seit 1972 führt Theodor Nusser den Verwaltungsverband. In zwei Monaten ist Schluss. Und inzwischen steht auch fest, wer seine Nachfolge antritt: Hermann Schmid (47), der derzeit Werksleiter des Gebäudemanagements in Giengen ist, wird neuer Geschäftsführer des Verbands. Das gab der Langenauer Bürgermeister Wolfgang Mangold und Vorsitzende des Verwaltungsverbands gestern bekannt.Schmid kennt den Zusammenschluss von 14 Kommunen, der im Zuge der Gemeindereform 1975 aus der Taufe gehoben wurde: Er stammt selbst aus Asselfingen und war vor 20 Jahren als Praktikant im Verwaltungsverband tätig. Er arbeitete in der Ulmer Stadtverwaltung und in Günzburg und seit 2005 in Giengen an der Brenz.
In Langenau erwartet ihn eine weitaus größere Aufgabe, sagt Hermann Schmid. "Die bietet eine Vielseitigkeit wie in keiner Kommune." Auf der anderen Seite: Auch im Gebäudemanagement in Giengen ist er als Dienstleiter tätig. In den ersten Wochen werde er durch die 14 Kommunen tingeln, sich vorstellen und sagen, was er zu tun gedenkt. Vieles ist begonnen und müsse nur weitergeführt werden: das schnelle Internet oder die Kleinkindbetreuung, Themen, die die Gesellschaft beschäftigen.
Bis Ende Juni führt Theodor Nusser noch die Geschäfte. Er arbeitet seit 39 Jahren für den Verwaltungsverband, zuerst als stellvertretender Geschäftsführer, seit 1978 als Geschäftsführer. "Das Lebenswerk Nusser ist eindrucksvoll", sagt Mangold.
Dass es gelungen ist, die Selbstständigkeit auch der kleineren Gemeinden zu erhalten, sei schon bemerkenswert, sagte der amtierende Geschäftsführer, der am 30. Juni altershalber aufhört. Damals hatten sie selbst Zweifel, ob das gelingen würde, heute habe der Verband Modellcharakter in Baden-Württemberg. Denn es habe sich herausgestellt, dass auch die kleinen Gemeinden ihre Aufgaben wahrnehmen können. Die kleinste davon ist Börslingen mit 178 Einwohner, die größte Langenau mit 14 000, der gesamte Verwaltungsverband kümmert sich um 25 500 Menschen, die in seinem Gebiet leben.
Was waren die wichtigsten Ereignisse in seiner Amtszeit? Dass der Verband 1976 Unterverwaltungsverband (**)wurde und damit die gleiche Rechtsstellung besitzt wie eine kleine (*) Kreisstadt, sagt Nusser. "Das hat den großen Vorteil kurzer Wege", ergänzt Mangold. Damit sind sie untere Verkehrsbehörde, eine wichtige Funktion. Und die Musikschule, die im Verwaltungsgebiet aufgebaut wurde, werde vom Land als ausgezeichnet bewertet: 70 Lehrer, die in 40 Stätten im Gesamtgebiet 1600 Schüler unterrichten, auch das ein Modell für den ländlichen Raum. Sie haben die öffentlichen Bauten in einem guten Zustand und den schnellen Internetzugang verwirklicht, sagt Nusser. "Es ist eine gewaltige Hilfe für die Gemeinden, wenn es eine Einrichtung gibt, die die Initiative übernimmt", stellt Mangold fest.
Quelle
SWP vom 12. April 2011
(*) große Kreisstadt
(**) untere Verwaltungsbehörde
Mit einem Baggerbiss plus Spatenstich
Langenau. Mit einem Baggerbiss plus Spatenstich ist mit dem Aufbau einer Breitbandverkabelung im Verwaltungsverband Langenau begonnen worden. Das Land fördert dieses "modellhafte Vorhaben" mit 1,1 Millionen Euro.In Städten und Ballungszentren ist die Versorgung mit Breitbandkabel für den schnellen Internetzugang (DSL) kein Problem. Dort ist die Technik immer auf dem neuesten Stand. Anders sieht es im ländlichen Raum aus, weil da die Bevölkerungsdichte deutlich geringer ist, sich die Investitionskosten für Internetanbieter nicht so rechnen wie in Städten. Das war auch im Gebiet des Verwaltungsverbands Langenau bislang so. Doch von April kommenden Jahres an können die rund 25 000 Einwohner auf Übertragungsraten von 6000 Megabit pro Sekunde zurückgreifen. Gestern fand der Baggerbiss inklusive Spatenstich für die Verkabelung des Verwaltungsgebietes statt.
Insgesamt werden im Verwaltungsverband über 30 Kilometer Leerrohre mit Glasfaser verlegt. Die Kosten dafür betragen 1,6 Millionen Euro. Weil der Verwaltungsverband ein Konzept ausgearbeitet hat, das einzigartig in Baden-Württemberg ist, bezuschusst es das Land mit 1,1 Millionen Euro. "Langenau nimmt deshalb eine gewisse Vorreiterrolle ein", sagte Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch vom Ministerium für Ländlichen Raum gestern beim Spatenstich. Viele Gemeinden würden das Projekt mit Interesse verfolgen. Der Verwaltungsverband lässt die neuen Breitbandfaserkabel bis zur ersten Kabelverteiler einer Gemeinde. Von dort aus ist dann der mögliche Internetanbieter für die Versorgung im Ort zuständig.
Der Betrieb soll nämlich einem Netzbetreiber übertragen werden. Dazu läuft derzeit die Ausschreibung. "Es ist beabsichtigt, dass der Netzbetrieb zum 1. Juli 2010 beginnen kann. Anschließend sollen innerhalb von zwölf Monaten die Endkunden ein Angebot über einen DSL-Anschluss erhalten können", heißt es in einer Mitteilung des Verbands. Insgesamt profitieren dann von der schnellen Internetverbindung zwölf vor allem kleinere Verbandsgemeinden. Die Stadt Langenau ist schon flächendeckend damit ausgestattet.
Die DSL-Versorgung ist dagegen im Verwaltungsgebiet sehr lückenhaft. So haben mehr als die Hälfte der Einwohner, nämlich 13 284, noch keinen schnellen Internet-Anschluss. Doch der sei nicht nur für die Wirtschaft ein wichtiger Standortfaktor, sondern auch für Privatpersonen, meinte die Staatssekretärin. Ob Landwirte oder berufstätige Frauen, ob Schüler oder ältere Menschen: Immer mehr würden das Internet als Informationsquelle und zum Informationsaustausch nutzen.
Wie wichtig dem Land eine flächendeckende Breitbandversorgung ist, belege die Tatsache, dass Baden-Württemberg "im Ländervergleich eine Spitzenstellung einnimmt", sagte Gurr-Hirsch. Bereits 2007 habe man sinnvolle Rahmenbedingungen geschaffen, seit diesem Zeitpunkt habe das Land 155 Breitbandvorhaben mit über acht Millionen Euro unterstützt.
Langenau sei aber das größte Projekt, für das die Landesregierung Geld bereitstelle, erklärte die Staatssekretärin in Anwesenheit viele Bürgermeister. Angestrebt werde vom Land eine flächendeckende Grundversorgung im ländlichen Raum mit einer Übertragungsrate von mindestens einem Megabit. In Langenau wird die Verbindung deutlich schneller sein.
Quelle: Südwest Presse, www.swp.de
Erscheinungsdatum: Freitag 20.11.2009
16.11.2009
Pressemitteilung zum Spatenstich im Zuge des Baubeginns des kommunalen Breitbandnetzes des Verwaltungsverbands Langenau
am Donnerstag, den 19.11.2009in Langenau an der K 7307 Richtung Öllingen
Der Verwaltungsverband Langenau hat für seine Verbandsgemeinden ein kommunales Breitbandkonzept „Nord“ und „Süd“ am 08. Juni 2009 erstellt. Die Marktanalyse hat ergeben, dass eine Breitbandunterversorgung vorhanden ist. Die örtli-chen Breitbandanbieter waren nach Abfrage nicht bereit, eine Verbesserung der Breitband-infrastruktur durch eigene Investitionen ohne Beteiligung der Kommunen zu gewährleisten.
Versorgungsgebiet:
Von der Gesamteinwohnerzahl von 25.350 Einwohnern des Verwaltungsverbandes Langenau sind 13.284 Einwohner mit DSL unterversorgt. Mit dieser kommunalen Breitbandinfrastruktur werden folgende Gemeinden versorgt:
Bereich Süd
Gemeinde Bernstadt 2.059 Einwohner
Langenau-Albeck 1.325 Einwohner
Langenau-Hörvelsingen 676 Einwohner
Langenau-Göttingen 1.048 Einwohner
Gesamt: 5.108 Einwohner
Langenau Nord
Altheim (Alb) 1.677 Einwohner
Altheim-Zähringen 49 Einwohner
Altheim-Söglingen 46 Einwohner
Asselfingen 1.042 Einwohner
Ballendorf 655 Einwohner
Börslingen 181 Einwohner
Breitingen 268 Einwohner
Holzkirch 268 Einwohner
Nerenstetten 262 Einwohner
Nerenstetten-Wettingen 69 Einwohner
Öllingen 522 Einwohner
Rammingen 1.284 Einwohner
Setzingen 617 Einwohner
Weidenstetten 1.236 Einwohner
Gesamt: 8.176 Einwohner
Insgesamt 13.284 Einwohner
Geplante Breitbandinfrastruktur:
Insgesamt werden 31,85 km mit einem Gesamtaufwand von ca. 1.600.000,00 Euro verlegt.
Das Regierungspräsidium Tübingen hat mit Bescheiden vom 15.09.2009 dem Verwaltungs-verband Langenau nach dem Zukunftsinvestitionsprogramm des Bundes in Höhe von 1.017.000,00 Euro für diese Maßnahme bewilligt.
Nach dem Förderprogramm „Sonderlinie Breitbandinfrastruktur Ländlicher Raum“ vom 15.05.2009 wurde die Maßnahme als Modellhaftes Vorhaben eingestuft. Deshalb beträgt die Förderung 60,00 Euro je laufender Meter bei versiegelter - und 30,00 Euro je laufender Meter bei nicht versiegelter Fläche; maximal jedoch 75 % der Kosten der Maßnahme.
Nach öffentlicher Ausschreibung hat die Verbandsversammlung am 21.10.2009 dem an-nehmbarsten Bieter, der Firma Eckle Bau GmbH Langenau, die Auftragserteilung beschlos-sen. Die Fertigstellung ist für Ende April 2010 vorgesehen.
Es handelt sich um Lehrrohre mit dreifach DN 50 und die Einspeisung eines Glasfaserstrangs mit mindestens 144 Glasfasern in mindestens eines dieser Rohre.
Diese Glasfaserinfrastruktur baut sich auf der vorhandenen Glasfaserinfrastruktur der ODR Technologie Service GmbH Ellwangen auf und führt bis zum ersten Kabelverteiler am Orts-eingang jeder Gemeinde.
Der Betrieb der Glasfaserinfrastruktur wird einem Netzbetreiber übertragen. Zur Zeit wird eine wettbewerbsneutrale Ausschreibung hierfür vorbereitet. Es ist beabsichtigt, dass der Netz-betrieb zum 1. Juli 2010 beginnen kann. Anschließend sollen innerhalb von 12 Monaten die Endkunden ein Angebot über einen DSL-Anschluss erhalten können.
Die Erstellung der Konzeption, die Projektleitung, Planung und Bauleitung dieser kommunalen Breitbandinfrastruktur erfolgt durch die Mitarbeiter des Verwaltungsverbands Langenau.
Der Verwaltungsverband Langenau und die Verbandsgemeinden bedanken sich für die Be-willigung der Zuwendung beim Land Baden-Württemberg und dem Ministerium für den Länd-lichen Raum mit dem Regierungspräsidium Tübingen für die sehr zügige und konstruktive Bearbeitung des Förderantrags.
Verwaltungsverband Langenau, Theodor Nusser, Geschäftsführer
Kuftenstraße 19, 89129 Langenau
Telefon: 07345/9640-500, Fax: 07345/9640-510, http://www.vv-langenau.de
05.08.2009
DSL-Anschluss Mitte 2010
Asselfingen. Wenn alles nach Plan verläuft, soll spätestens im Sommer 2010 die Breitband-Infrastruktur für eine bessere DSL-Versorgung Asselfingens stehen. Diese zeitliche Vorgabe nannte Bürgermeister Armin Bollinger. Er ist auch Verbandsvorsitzender des Verwaltungsverbands Langenau und hatte das Vernetzungskonzept für den Langenauer Raum mit in die Wege geleitet. Der DSL-Anschluss werde Asselfingen rund 93 000 Euro kosten, dafür erhalte die Gemeinde rund 60 000 Euro Zuschuss. Der Anschluss werde an eine bestehende Glasfaser-Hauptleitung entlang der Bahnlinie angebunden, führe dann über Feldwege und Privatgrund bis zur Hauptstraße. Dort befindet sich beim Anwesen Frank der Einspeisepunkt für das örtliche DSL-Netz. kfQuelle: Südwest Presse, www.swp.de
Erscheinungsdatum: Mittwoch 04.08.2009
04.08.2009
Altheim will auch schnellen DSL-Anschluss
Altheim/Alb Mindestens zwei bis drei Megabit sollen als DSL-Übertragungsgeschwindigkeit in Altheim/Alb künftig möglich sein. Am Mittwoch fasste der Gemeinderat den Beschluss zum Ausbau der Breitband-Infrastruktur. Die Versorgung mit schnellem Breitbandinternet ist in Altheim/Alb bislang wenig zufriedenstellend: Vor allem in den Baugebieten des oberen Ortsteils ist stellenweise kein DSL verfügbar. Eine Problematik, um die Bürgermeister Andreas Koptisch und seine Gemeinderäte wissen. "Wir haben als Verbindung kein Glasfaserkabel", erklärt Koptisch den Grund für die langsamen Übertragungsraten. Das DSL komme über ein Kupferkabel von Neenstetten in die Gemeinde. "Diese Entfernung ist dafür aber eigentlich zu groß und hat uns bisher höhere Übertragungsraten verwehrt." Das soll sich nun ändern: Gemeinsam mit den anderen Gemeinden des Verwaltungsverbandes Langenau will sich Altheim/Alb am Aufbau eines interkommunalen Glasfasernetzes beteiligen. Unter Bauherrschaft des Verwaltungsverbandes soll ein Glasfaserkabel von Neenstetten nach Altheim gezogen werden und so den Hauptort mit schnellem Breitbandinternet versorgen. Zusätzlich werden die Teilorte Söglingen und Zähringen per Glasfaser angeschlossen. Die Kosten für Altheim liegen dank hoher Zuschüsse bei 105 000 Euro. agrQuelle: Südwest Presse, www.swp.de
Erscheinungsdatum: Dienstag 04.08.2009
01.08.2009
Gemeinderat stimmt DSL-Konzept zu
Nerenstetten Bürgermeisterin Renate Bobsin hat den neu gewählten Gemeinderat verpflichtet: Christof Reihle, Harald Breitinger, Gerhard Stöckle, Gerd Hank, Josef Hartung, Hans Türk, Günter Temme und Erika Hiller. Danach bestimmten die Räte in geheimer Wahl drei Stellvertreter für die Bürgermeisterin. Erster Stellvertreter wurde Josef Hartung, der bisher schon das Amt inne hatte. Er erhielt sieben der neun Stimmen. Weniger klar war die Sache anschließend: Mit fünf Stimmen wurde Hans Türk im zweiten Wahlgang als zweiter Stellvertreter gewählt. Diesen Posten hatte bislang Gerhard Stöckle. Er wiederum wurde als dritter Stellvertreter Bobsins bestimmt. Bobsins Vertreter beim Verwaltungsverband Langenau ist Josef Hartung, beim Zweckverband Abwasserversorgungsgruppe XI Christof Reihle. Weiter befasste sich der Gemeinderat mit der Breitband-Versorgung. Der Verwaltungsverband hat wie berichtet ein Konzept für eine bessere DSL-Versorgung erarbeitet. Der Gemeinderat stimmte diesem zu: Zunächst werden Leerrohre für den Kabelanschluss verlegt, um diese dann DSL-Anbietern zur Verfügung zu stellen. Der Anteil Nerenstettens beträgt rund 20 400 Euro. Bobsin führte aus, dass für Nerenstetten bereits eine Breitband-Versorgung bis zur Verteilerstelle im Ort besteht, nicht aber für den Ortsteil Wettingen. kfQuelle: Südwest Presse, www.swp.de
Erscheinungsdatum: Samstag 01.08.2009
23.07.2009
Kommunen bereiten schnelles Internet vor
Konzept des Verwaltungsverbands LangenauSchneller Internet-Zugang ist in ländlichen Gemeinden oft Mangelware.Im Bereich des Verwaltungsverbandes
Langenau ist Besserung in Sicht.
KURT FAHRNER
Langenau. Seit einem Jahr hat die Geschäftsführung des Verwaltungsverbands Langenau (VVL) an einem
Konzept getüftelt, wie in den Mitgliedsgemeinden der Internet-Zugang verbessert werden kann. Das Ergebnis stellten Geschäftsführer Theodor Nusser und Tiefbau-Planer Thomas Klenz in der jüngsten Sitzung des Verwaltungsrats vor. Nach dessen Beschluss kann das Konzept, das vom baden-württembergischen Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum als modellhaft unterstützt wird, jetzt umgesetzt werden. Im nächsten Jahr
könnte das schnelle Internet mit einer Bandbreite von mindestens 6 bis 16Megabit im ganzen Verbandsgebiet
Wirklichkeit sein. Zunächst lässt der Verband auf insgesamt 30 Kilometern dreifache Leerrohre samt einem Glasfaserkabel verlegen. Dadurch werden die Lücken im Netz geschlossen, so dass alle Mitgliedsgemeinden angeschlossen sind. Das kostet nach Berechnung des Verwaltungsverbands ungefähr 1,4Millionen Euro, der Zuschuss des Landes beträgt etwa 975 000 Euro. Verbandsgeschäftsführer Nusser ist zuversichtlich, dass sich für Betrieb und Unterhalt des Netzes dann Anbieter interessieren, schließlich könnten etwa 13 500 Bewohner zusätzlich an die Breitbandversorgung angeschlossen werden. Das Gebiet des Verwaltungsverbands umfasst
14 Gemeinden mit insgesamt 25 500 Einwohnern. Bislang sind lediglich die Kernstadt Langenau und Neenstetten ans Breitbandnetz angeschlossen. Alle Versuche der einzelnen Gemeinden das zu ändern, hatten nichts gefruchtet:
DieNetzbetreiber wie Telekom oder ENBW/ODR winkten aus wirtschaftlichen Gründen ab. Die Netz-Infrastruktur selbst aufzubauen, kostet die Verbandskommunen nach Abzug des Landeszuschusses 625 000 Euro. Davon entfallen auf Langenau für die Teilorte Albeck, Göttingen und Hörvelsingen 168 000 Euro, auf Altheim Alb
104 000 Euro, Asselfingen 32 800 Euro, Ballendorf 26 200 Euro, Bernstadt 63 000 Euro. Börslingen 11 500 Euro, Breitingen 28 600 Euro, Holzkirch 27 700 Euro, Nerenstetten 20 400, Öllingen 25 500 Euro, Rammingen 36 200 Euro, Setzingen 31 000 Euro und auf Weidenstetten 50 200 Euro. Laut Geschäftsführer Nusser werde dafür von den Bürgern mit Internetanschluss keine Gebühr erhoben. Weil in den Leerrohren Platz für weitere Kabel ist, besteht die Möglichkeit auf ein noch leistungsfähigeres Breitbandangebot. 50 bis 100 Megabit seien das Ziel, erklärte Verbandsvorsitzender Armin Bollinger, Bürgermeister von Asselfingen
Quelle: Südwest Presse, www.swp.de
Erscheinungsdatum: Donnerstag 23.Juli 2009


Oberflächenwasserm.
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